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Vorläufige Bilanz Spendenmarathon „Kräuter für Künstler“

 

Zwei Monate nach dem Start des Spendenmarathons zieht der Verein „Grie Soß United e.V.“ eine verhaltene Bilanz. Mit viel Euphorie und Energie startete am 22. August der Spendenmarathon „Kräuter für Künstler“. Über viele Wochen wurde auf allen denkbaren Kanälen Werbung für die Spendenaktion gemacht. Zwei Drittel der Spendengelder sollen an freie Theater und Kultureinrichtungen verteilt werden, ein Drittel soll die Initiative „Kulturzeiter*in“ erhalten, die vorwiegend Solokünstler*innen unterstützt“.

Viel Lob und Zuspruch gab es von allen Seiten für die Initiative des Grüne Soße Festivals in Zusammenarbeit mit dem Verein „Grie Soß United e.V.“.

Kulturdezernentin Ina Hartwig nannte die Initiative „vorbildlich“ und das Kulturamt unterstützte das Vorhaben mit einer Plakataktion. Spontane Initiativen wie z.B. die Sammelaktion der Firma Wächtershäuser in der Töngesgasse, die Spendenaktion im Edeka Scheck-In Center im Ostend oder der Aktionstag der Designer Leonid Mathias waren positive Signale. Und nicht zuletzt viele Privatpersonen beteiligten sich mit kleineren und größeren Beträgen. Nun stehen am Ende trotz aller Anstrengungen vorläufig rund 14.000 EUR zu Buche, die verteilt werden können.

„Natürlich haben wir uns mehr erhofft, aber zurzeit verteilt sich offensichtlich die Spendenbereitschaft auf viele verschiedene Bereiche“, so Initiatorin Maja Wolff vom Grüne Soße Festival. „Umso herzlicher bedanken wir uns bei allen Initiativen, Institutionen und Privatpersonen, die „Kräuter für Künstler“ unterstützt haben.“

Mit Blick auf die Spendenhöhe hat sich daher der Verein entschieden, kein eigenes Expertengremium zu berufen, sondern den 2/3-Anteil für die Kultureinrichtungen in den Notfallfonds des Kulturamtes einfließen zu lassen.

„Es macht Sinn, hier Kräfte zu bündeln und die Erfahrung und Expertise des Kulturamtes zu nutzen. Wir sind in einem sehr guten Austausch, so dass die Gelder aus der Spendenaktion „Kräuter für Künstler“ zielgerichtet verwendet werden.“

Der erneute Shutdown im November trifft die Kulturbetriebe erneut hart. Einmal mehr ist Hilfe für diese Branche gefragt. Das Spendenkonto bleibt zumindest auch im Shutdown weiter geöffnet …